Im Rahmen seiner Besuchsreihe „Übers Land“ im Landkreis Mittelsachsen besuchte Staatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch die SAXONIA Standortentwicklungs- und -verwaltungsgesellschaft mbH in Freiberg. Mit dem Dialogformat des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft sucht der Minister gezielt den Austausch mit regionalen Akteuren, um sich vor Ort über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven im ländlichen Raum Sachsens zu informieren.
Gemeinsam mit Sven Krüger, Landrat des Landkreises Mittelsachsen und neben der Stadt Freiberg Gesellschafter der SAXONIA, stand dabei insbesondere die Rolle des Unternehmens für die regionale Entwicklung im Fokus.

Schwerpunkte des Besuchs waren die Themen Flächenrecycling und Altlastensanierung. Herr Schwarz, Geschäftsführer der SAXONIA, stellte dar, wie ehemals durch den Bergbau geprägte und teils erheblich belastete Flächen systematisch untersucht, saniert und anschließend einer neuen Nutzung zugeführt werden. Dabei wurde das umfangreiche Know-how deutlich, das sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren bei der Revitalisierung kontaminierter Standorte und Haldenflächen erarbeitet hat.

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Ein besonderer Fokus lag auf den komplexen Anforderungen der Altlastensanierung nach der Sächsischen Altlastenmethodik. Diese umfasst die schrittweise Bearbeitung belasteter Flächen – von der historischen Erkundung und Gefährdungsabschätzung über orientierende und detaillierte Untersuchungen bis hin zur Sanierungsplanung, der technischen Umsetzung geeigneter Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen sowie der anschließenden Nachsorge und langfristigen Flächenentwicklung. Die SAXONIA erläuterte dazu konkrete Projektbeispiele aus der Region Freiberg, darunter die erfolgreiche Sanierung der Hütte Freiberg sowie die aktuell laufende Sanierung der Spülhalde Hammerberg. Beide Projekte zeigen beispielhaft, wie ehemalige Bergbau- und Industriestandorte nachhaltig revitalisiert und für neue Nutzungen vorbereitet werden können.
Minister Breitenbuch informierte sich vor Ort über aktuelle Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf Finanzierung, Genehmigungsprozesse und die langfristige Nutzbarmachung sanierter Flächen. Der direkte Austausch mit der Geschäftsführung und dem Landrat verdeutlichte die enge Verzahnung von Landespolitik, kommunaler Ebene und regionaler Projektentwicklung.
Die SAXONIA Standortentwicklung versteht sich als zentraler Partner für Kommunen im Landkreis Mittelsachsen, wenn es um die nachhaltige Wiedernutzbarmachung von Brachflächen geht.