Die SAXONIA Standortentwicklungs- und -verwaltungsgesellschaft mbH verfügt über umfassende Erfahrung in der Sicherung, Sanierung und Wiedernutzbarmachung ehemaliger Bergbau- und Hüttenstandorte im Freiberger Raum. Dieses Know-how setzen wir gezielt ein, um Bergbaufolgelandschaften umweltgerecht zu entwickeln. SAXONIA unterstützt regelmäßig Forschungs- und Entwicklungsprojekte, um innovative Lösungen für standortspezifische Herausforderungen voranzutreiben – so auch das ESROM-Projekt.
In Sachsen und Tschechien prägt der jahrzehntelange Braunkohlentagebau viele Regionen. Bisherige Rekultivierungsmaßnahmen zeigen Herausforderungen bei Resilienz, Biodiversität und Wasserverfügbarkeit – eine Situation, die der Klimawandel zusätzlich verschärft.
Im ESROM-Projekt bündeln Hochschulen aus Deutschland und Tschechien ihre Fachkompetenzen, um innovative Rekultivierungsmethoden zu entwickeln. Ziel ist die Verbesserung von Abraum als Rekultivierungsboden sowie die Optimierung von Wasserhaushalt und Biodiversität – angepasst an die spezifischen Standortbedingungen.
Wir begrüßen die Bestrebungen im Rahmen des geplanten Projekts und sind bereit, die von der HTW Dresden, der Hochschule Zittau/Görlitz, der Tl/Liberec und der Universität Usti entwickelten Strategien zur Rekultivierung von Tagebaufolgelandschaften auf unseren Standorten praxisnah zu testen. Sollten sich diese Tests als erfolgreich erweisen, werden die Ergebnisse in unseren Aktionsplan übernommen und in zukünftige Sanierungsmaßnahmen integriert.