




Seit mittlerweile 30 Jahren ist die SAXONIA in der Region Freiberg aktiv in der Sanierung von Altlasten (Altablagerungen und Altstandorte) und der Revitalisierung von Industriebrachen. Die Revitalisierung von Brachflächen und die Schaffung neuer Nutzungskonzepte sind dabei zentrale Elemente der Unternehmensphilosophie. Ziel ist dabei, belastete Flächen zu sanieren und für neue Nutzungen vorzubereiten.
Eine mögliche Nachnutzung ist die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf den sanierten Altlasten. Auf der Grundlage der am 27.04.2022 und 21.05.2024 unterzeichneten Letter of Intent (LoI) arbeiten die SAXONIA und die Stadtwerke Freiberg AG bei der Errichtung, dem Betrieb und der wirtschaftlichen Nutzung der Photovoltaikanlagen auf den Flächen der „Alten Zinnhütte“ und „Abbrandhalde“ eng zusammen.
Diese Kooperation verbindet das technische Know-how der Stadtwerke mit der Erfahrung der SAXONIA in der Flächenentwicklung und Altlastensanierung. Gemeinsam arbeiten beide Partner daran, die Energieversorgung in Freiberg weiter zu entwickeln. So können auf dem Areal der „Alten Zinnhütte“ ca. 1,1 ha mit 1.100 Solarmodulen belegt und auf dem Gebiet der „Abbrandhalde“ am Industriegebiet Saxonia können auf 3,6 ha ca. 7.600 Module errichtet werden. Der Strom, der an den beiden neuen Standorten gewonnen werden könnte, würde rechnerisch mehr als 1.200 Familien versorgen.
Die Photovoltaikanlagen sollen die sanierten Flächen einer neuen Nutzung zuführen. Durch die Nutzung der Solarenergie wird nicht nur ein Beitrag zur Energieversorgung geleistet, sondern auch die Kosten der dauerhaften Nachsorge der sanierten Altlasten finanziert. Diese Initiative zeigt, wie Altlasten sinnvoll und zukunftsorientiert umgewandelt werden können. Die SAXONIA zeigt, wie aus alten Lasten neue Chancen entstehen können.