r+Impuls – Verbundvorhaben: Re-Mining – Anlage zur Wertstoffgewinnung aus sulfidischen Spülhalden und deren umweltgerechte Sanierung - Teilprojekt 3: Koordination der Spülschlammentnahme, Unterstützung bei Anlagenbau und Ergebnisverwertung

Förderkennzeichen: 033R178B

 

Laufzeit: 01.03.2017 - 28.02.2020

 

Ziele & Schwerpunkte

Das Projekt „Re-Mining“ basiert auf den Ergebnissen des BMBF r³-Projektes „SMSB – Strategische Metalle und Mineralien aus sächsischen Bergbauhalden“ (2012-2016) sowie des BMBF-Projektes EcoMetals (2014-2017). Die semimobile Re-Mining-Anlage soll aus drei Modulen bestehen: dem Biolaugungsmodul, ursprünglich entwickelt im SMSB-Projekt, dem Wertstoffmodul, ursprünglich entwickelt im EcoMetals-Projekt, sowie dem Umweltmodul, dessen Entwicklung über ein separates Forschungsvorhaben an der TU Bergakademie Freiberg (BHMZ) zusätzlich geplant ist. Der Schwerpunkt im r+ Impuls-Vorhaben liegt demnach auf die ersten beiden Module. Nachdem im ersten Modul das sulfidische Haldenmaterial biologisch gelaugt wird, sollen in dem Wertstoffmodul die Wertmetalle Indium, Zink, Blei und Kupfer aus der Lösung gewonnen werden. Das Umweltmodul dient letztendlich der Abtrennung der Hauptschadstoffe Arsen und Cadmium.

Die Anlage stellt eine Demonstrationsanlage dar, die zur industriellen Nutzung vorbereitet werden soll. Ziel ist es, diese Technologie marktfähig zu machen und darauf aufbauend Dienstleistungen im Sekundärrohstoffsektor international anzubieten, die darauf abzielen, die Wertstoffgewinnung aus Halden mit hohem Wertstoffpotenzial in Kombination mit einer Schadstoffentfrachtung durchzuführen.
 
 

SAXONIA

  • Genehmigungsmanagement zum Anlagenbau, Abstimmungen mit Grundstückseigentümern und -nachbarn
     
  • Organisation der notwendigen technischen Infrastruktur für Anlagenbau und -betrieb
     
  • Zurverfügungstellung der Spülschlämme für die Forschungsanlage inklusive der fach- und umweltgerechten Sicherung der Entnahmestelle sowie Gewährleistung der ordnungsgemäßen Entsorgung von festen Reststoffen der Spülschlämme aus der Anlage
     
  • Mitwirkung bei der verfahrenstechnischen und ökonomische Bewertung, Unterstützung bei der Umsetzung des Verwertungsplanes und bei der Implementierung der Anlagentechnik in der Praxis
 

Kooperationspartner

  • Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF)
  • G.E.O.S. Freiberg Ingenieurgesellschaft mbH
 

Kontakt

Sabine Meißner
Sabine Meißner
Telefon03731395026
Telefax03731395013
E-Mail
 
bmbf