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2. Mittelsächsischer Wirtschaftstag

Arbeitskräftepotenziale der Zukunft
Döbeln, 13. Oktober 2010
 
Druckausgabe: 09.09.2010
 

Revitalisierung und Neuerschließung des Industriegebietes "Saxonia - Areal"

Kurzbeschreibung

Auf dem Industriegebiet der ehemaligen „Hütte Freiberg“ mit einer Gesamtfläche von 49,5 ha wurden sofort nach der Einstellung der unrentabel arbeitenden Produktionslinien die nicht mehr benötigten Gebäude und Betriebsanlagen abgebrochen. Die bestehende Infrastruktur genügte den Anforderungen des ehemaligen Hüttenbetriebes mit zentraler Ver- und Entsorgung, eigener Wasserversorgung und einem jeweils sehr hohen Reparaturrückstau.

Um den Standort für Investoren attraktiv zu machen und die Ver- und Entsorgung dem Stand der Technik anzupassen, wurde die infrastrukturelle Neuerschließung des Gesamtstandortes zwingend notwendig.

Das Projekt „Revitalisierung und Erschließung der Industriebrache Industrie- und Gewerbegebiet SAXONIA“ an der Frauensteiner Straße in Freiberg, sollte eine neue Infrastruktur auf dem Saxonia Areal mit einer Nettofläche von 26,5 ha installieren.

Maßnahmen

Altlasten/Baufreimachung

  • Entkernung und Abbruch der nicht nachnutzungsfähigen Gebäude Altlastenerkundung, 
  • Vorbereitung und Realisierung der Maßnahmen zu Gefahrenabwehr

Innere Erschließung

  • Wasserversorgung,
  • Sanierung der Betriebswasserstation,
  • Abwasserentsorgung, Straßenbau,
  • Begrünung, Gleisarbeiten,
  • Umverlegung E-Leitungen,
  • Altlastenbeseitigung und Entsorgung

Äußere Erschließung

  • Teilprojekt „Hüttenbach“: Renaturierung des Hüttenbaches zur Ableitung des Oberflächenwassers in die Vorflur, Teilprojekt „Hüttenstraße, Nebensammler Hüttenstraße“
  • Verkehrsmäßige Anbindung des SAXONIA Areals an die B 173 und abwasserseitige Anbindung des SAXONIA Areals an das öffentliche Abwassertrennsystem
  • Altlastenbeseitigung und Entsorgung

Ergebnisse

  • komplette Entflechtung des einstmals zentral ver- und entsorgten Standortes
  • Verbesserung der Verkehrsanbindung
  • Bereitstellung von Flächen für die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe, ohne zusätzliche Flächen in Anspruch zu nehmen (durch Revitalisierung einer Industriebrache)
  • Unterbindung von weiteren Eingriffen in Natur und Landschaft
  • Schaffung eines Industriestandortes, dessen technische Rahmenbedingungen den Anforderungen modernster Infrastruktur entsprechen

Finanzvolumen

10,1 Mio EUR, davon 8,1 Mio EUR Fördermittel der EU und des Freistaates Sachsen

Partner

Weidleplan Consulting GmbH; DMT Gesellschaft für Geotechnik u. Umweltschutz mbH, Leipzig; Beak Consultants GmbH; PROWA Halle; Trischler & Partner Consults GmbH; vedewa Kommunale Vereinigung für Wasser-, Abfall- und Energiewirtschaft r.V.; Dr. Ing. Heinrich Ingenieur GmbH; CIC Bauingenieure GmbH Dresden; Chemnitzer Ingenieurbau Consult GmbH, Chemnitz; Züblin Freiberg; WALTER BAU GmbH, Chemnitz; ARGE SAXONIA; Landschaftsgestaltung, Straßen-, Tief- und Wasserbau GmbH Freiberg; NWS Umwelttechnik GmbH & Co. KG; VSTR GmbH; IBUR GmbH


SAXONIA Standortentwicklungs- und -verwaltungsgesellschaft mbH, Halsbrücker Straße 34, 09599 Freiberg
Telefon: (0 37 31) 39 50 10, Telefax: (0 37 31) 39 50 13
 
 
 
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